Zeitenwende und Transformation

Wir sind Zeitzeugen einer Zeitenwende und einer Transformation in eine neue Epoche.

Die Art, wie wir in Zukunft leben und arbeiten, wird immateriell und digital. Viele der heutigen Jobs verschwinden. „Neue“ Jobs entstehen erst. Das „New Normal“ wird uns viel abverlangen.

Gewohnte Strukturen lösen sich durch die aktuelle Krise auf. Angst entsteht und blockiert das Denken und Handeln. Neue Ideen? – unmöglich. Die Gedanken laufen in Endlosschleifen, Energie verbrennt nutzlos.

„Altes“ Denken lässt uns nicht los und verursacht in der Krise Chaos. Durch Schule, Studium und Beruf glauben wir an Techniken, Methoden und Systeme, die unsere Probleme lösen helfen sollen. Der Weg ins vernetzte Denken ist uns fremd.

Porträt Gerhard Sperling

Gerhard Sperling

Die aktuelle Situation durch Corona-Beschränkungen ist bedrückend. Auf dieser Seite habe ich ein paar Fragen zusammengestellt, die das Denkkarussell stoppen können.

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Die Komplexität der Ereignisse macht uns orientierungslos. Wir erkennen, dass richtig nicht mehr richtig und falsch nicht mehr falsch ist. Wir schwimmen mit dem Main-Stream, weil es bequem ist. Wir geben es auf, uns unsere Sicht der Dinge zu formen und folgen den Zielen anderer. Wir wissen nicht wohin wir wollen und verbrennen wertvolle Energie in die Dinge, die wir nicht wollen.

Schlimmer noch, wir bekommen mehr von dem, was wir nicht wollen, weil das, worauf wir uns konzentrieren, wächst. Konzentrieren wir uns auf Angst, wächst die Angst und macht uns handlungsunfähig.

5 inspirierende Fragen für mehr Zuversicht in der Krise.

Das Gedankenkarussell durchbrechen

Wenn sich die Gedanken im Kreis drehen, ist ein Stopp erforderlich. Sonst vergeudest du Energie in der Kette negativer Gedanken.

1. Die „Lockerungs-Frage(n)“

Was habe ich früher gerne gemacht?
Was hat mich schon immer begeistert?
Wo schlägt mein Herz schneller?
Wofür brenne ich tatsächlich?

2. Die „Öffnungs-Frage“

Wen kann ich vertrauensvoll fragen und bitten, meine derzeitige Situation aus einer anderen Perspektive einzuschätzen? Fremde Sichtweisen können die Augen öffnen!

3. Die Orientierungsfrage(n):

Habe ich einen Tunnelblick auf mein Problem?
Wie kann ich mein Blickfeld erweitern oder meine Wahrnehmungsblasen verlassen?
Kann ich andere Ansichten zulassen?

4. Die Aktivierungs-Frage

Wie kann ich den Mut entwickeln, neue Wege auszuprobieren?
Wo war ich in der Vergangenheit mutig und erfolgreich?
Kenne ich jemanden, der mich unterstützt, wenn’s wackelig wird?

5. Die „Hammerfrage“ zum Schluss

Hat meine derzeitige Situation positive Aspekte, die ich in diesem Moment noch nicht erkenne?

Noch ein Tipp!

Nimm ein Blatt Papier und schreibe alles auf was dir spontan einfällt, während du die Fragen beantwortest..
Besser noch, Visualisiere! Denk in Bildern! Skizziere, scribble oder male Strichmännchen.