Wird das Unternehmen zum Ponyhof?

Macht ein Zukunfts-Mindset Ihr Unternehmen zum „Ponyhof“?

Wird Ihr Unternehmen weichgespült, wenn Sie sich mit Vision, Sinn und Intuition beschäftigen? Haben Sie Sorge um die Kennzahlen, wenn alle auf „Soft-Skills“ abfahren? 
Machen Sie sich keine Sorgen. Die Beschäftigung mit der Sinnfrage, formt gut funktionierende Teams. Es ist ein langer Entwicklungsprozess und wenn es gut läuft, entsteht „Spirit“. 
„Mannschaftsgeist“ ist der entscheidende Erfolgsfaktor. Er erschließt die Potentiale der Team-Mitglieder und erzeugt Kreativität. Manche sagen „intrinsische Motivation“ dazu. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wird der Prozess zum Selbstläufer. 
Gerhard Sperling

Gerhard Sperling

Eigendynamik entsteht, wenn Potentiale angesprochen werden.

„Ich muss eher bremsen, sonst läuft der Laden heiß“ sagte kürzlich ein Unternehmer zu mir, der in zweiter Generation die Rahmenbedingungen für eine außergewöhnliche Unternehmenskultur pflegt. 

Nicht jeder im Unternehmen kommt da mit. Es „leiden“ diejenigen, die mit linearer Denkweise groß geworden sind. Für sie sind Begriffe wie Kreativität, Intuition, Sinn und Empathie nichts, was mit Betriebswirtschaft oder Technik zu tun hat. Sie verabschieden sich mit Begriffen wie „Quatschbude“ aus dem Prozess. Für sie sind Kreative „Spinner“ und Visionäre sollen aus ihrer Sicht zum Arzt gehen. Für sie müssen die Kennzahlen stimmen – sonst nichts. 

Management-Ebene und Sinn-Ebene situativ ansprechen.

Es braucht sie in Zukunft alle. Die Querdenker und die linearen Denker. Im gegenseitigen Verstehen liegt die große Chance. Im Diskurs. Im gemeinsamen Anpacken. 

Wenn es gelingt, vom ICH zum WIR zu kommen und die Teamleistung zum Maß der Dinge zu machen, dann entwickelt ein solches System eine enorme, durch Neugier getriebene Eigendynamik. Dringend benötigte Potentiale werden erschlossen, wenn die Sinn-Ebene und die Verstandes-Ebene in ein ausgleichendes Wechselspiel gebracht werden. Ein Mindset kann man nicht managen, Kultur braucht Rahmenbedingungen. 

Begriffe, die eine auf die Zukunft ausgerichtete Denkhaltung beschreiben, sind: 

  • Wertschätzung, 
  • Neugier, 
  • Würde, 
  • Empathie, 
  • Vision, 
  • Kreativität, 
  • Vertrauen. 

Das feine Spiel für eine vernetzte Welt.

Diese Aspekte machen eine gedeihliche Unternehmenskultur aus, wenn sie authentisch gelebt werden. Ein zukunftsorientiertes Mindset bedeutet, die Sinn-Aspekte mit den Verstandes-Aspekten ins Gleichgewicht zu bringen und je nach Situation das Gewicht von einer auf die andere Ebene zu verschieben. Die Führungskraft der Zukunft beherrscht genau dieses feine Spiel in einer turbulenten Welt.

Zur Themen-Übersicht >>