19/08

Gedanken und Ideen zum Wandel
in einer komplexen Welt

Visionslosigkeit zerstört Zukunftsperspektiven

Auf diesen Seiten sammle ich meine Ideen und die meiner ProjektpartnerInnen aus verschiedenen Projekten. In lockerer Folge veröffentliche ich hier Erkenntnisse, Gedanken und Textdokumente, die durch die Arbeit an zukunftsorientierten Projekten entstehen. Es ist mir ein persönliches Anliegen, über die komplexen Entwicklungen, denen wir ausgesetzt sind, zu sprechen und zu schreiben. 

Gerhard Sperling

Gerhard Sperling

Die Entwicklungen um uns herum sind rasant und komplex. Ich möchte durch mein Engagement im Bereich Future Mindset zum Umdenken in Richtung Zukunft etwas beitragen.

Unternehmen Zukunft: Die Zeichen der Zeit erkennen

11.8.2019: Veröffentlichung auf Facebook

„Wenn die Kacke am dampfen is,
isset zu spät“. *)

Dieser Satz beschreibt umgangssprachlich einen extremen Ausnahmezustand, der dann eintritt, wenn Warnsignale missachtet werden.
Bevor ein Schlamassel eintritt, gibt es den Kipp-Punkt, einen Tipping-Point. Wird der überschritten, herrscht Chaos.  Was man vorher noch hätte beeinflussen können, rinnt einem jetzt durch die Finger oder ist nicht mehr korrigierbar.
Den Zeitrahmen vor dem Kipp-Punkt nenne ich den „Toten Winkel der Ignoranz“. Wir beschäftigen uns nicht mit unserer Zukunft und blenden aus, was da auf uns zukommt. Zukunft ist unbequem. Zukunftsgedanken mögen wir nicht. „Wohlstands-Demenz“ ist ein passender Ausdruck dafür.
Diese Krankheit hat zwei typische Symptome: Achselzucken und die ständige Wiederholung des Satzes: „Ich kann ja doch nichts ändern!“.
Die Krankheitsursache wurde im Industriezeitalter gelegt und infiziert noch heute die Gesellschaft. Menschen und ihre Arbeitsleistung sollten messbare Größen sein, Mitdenken war nicht gefragt. „Mach, was man Dir sagt!“ und „überlass das Denken Deinen Vorgesetzten“.
Nur wenn wir es schaffen, diese Krankheit zu überwinden, hat unsere Zukunft eine Chance.
Ich bin überzeugt, dass wir in kürzester Zeit einen Kurs finden können, der uns in eine menschenwürdige Zukunft führt.
Aber dazu müssen wir unser Kästchendenken von gestern ablegen und echte Visionen entwerfen.
Unsere Probleme sind letztlich nicht die Klimaerwärmung, die Digitalisierung, die Migration, das Elektroauto und die tausend anderen Herausforderungen. Die Menschheit wäre durchaus kreativ genug, handfeste Lösungen zu finden.
Unser größtes Problem ist der Nagel in unseren Hirnen, der Sinn und Verstand voneinander trennt. Es ist der Nagel im Hirn, der uns glauben lässt, dass unsere Zukunftsprobleme über den Umbau der Mehrwertsteuersätze zu regeln sei.
  • Wir müssen Sinn und Verstand wieder zusammenbringen.
  • Wir müssen BeGEISTerung schaffen.
  • Wir müssen das WARUM erklären.
  • Wir müssen lernen, Visionen zu entwickeln.
  • Wir müssen visualisieren, wohin wir wollen und darauf den Fokus richten; sonst bekommen wir immer mehr von dem, was wir nicht wollen.
  • Wir müssen vom ICH zum WIR wechseln und intelligente Lösung in der Vernetzung suchen.
  • Wir müssen die Herausforderungen aus vielen Sichtweisen betrachten und erst dann nachhaltige Entscheidungen treffen.
  • Wir müssen den wertschätzenden Diskurs lernen.
  • Wir müssen Kreativität zulassen.
  • Wir müssen ….. endlich, endlich damit anfangen! 
*) Foto: Zoo Hannover, bei den Elefanten

14.8.2019: Veröffentlichung auf XING, Instagram und Pinterest

Komplexe Systeme geraten nach dem Tipping-Point außer Kontrolle

Bevor ein Ausnahmezustand eintritt, gibt es den Kipp-Punkt, einen Tipping-Point. Wird der überschritten, herrscht Chaos.  Was man vorher noch hätte beeinflussen können, rinnt einem jetzt durch die Finger. Was nach dem Tipping-Point passiert, ist  nicht mehr korrigierbar.
Den Zeitrahmen vor dem Kipp-Punkt nenne ich den „Toten Winkel der Ignoranz“. Wir beschäftigen uns nicht mit unserer Zukunft und blenden aus, was da auf uns zukommt. Zukunft ist unbequem. Zukunftsgedanken mögen wir nicht.
Wir merken schon, dass sich da was anbahnt. Wir spüren das Rumoren in unserem Beruf, in unserer Branche, in der Welt. Ja, sicher, da gibt es technische Entwicklungen. Aber wir versichern uns, dass neue Techniken unsere Arbeit nicht übernehmen können: „Da wurde schon viel versucht, aber das klappt ja doch nicht“!
Unternehmen Zukunft: Die Zeichen der Zeit erkennen
Und so leben wir in unserem „Toten Winkel der Ignoranz“ und reiben uns eines Tages die Augen, wenn ein branchenfremder Lösungen entwickelt, die unseren Job oder unsere Produkte einfach hinwegfegen. (Klassiker: Nokia, Kodak)
Unser größtes Problem ist, dass wir lineare Denker sind. In unserem Kulturkreis wurden wir so „erzogen“.  Deshalb können wir in Zeiten höchster Komplexität nur schwer aus dem „Toten Winkel der Ignoranz“ ausbrechen und verspielen sehenden Auges unsere Zukunft. Wir nehmen die Gefahr wahr, laufen aber dennoch sehenden Auges gegen die Wand.
Unsere Probleme sind letztlich nicht die Klimaerwärmung, die Digitalisierung, die Migration, die Umweltverschmutzung und die tausend anderen Herausforderungen.
Die Menschheit wäre durchaus kreativ genug, handfeste Lösungen zu entwickeln.
Statt Probleme zu beseitigen, zerreden wir alles und kommen keinen Schritt weiter.
Es ist überlebenswichtig, das wir das alte Denkschema verlassen:
  • exponentiell und vernetzt denken,
  • das WARUM, die Sinnfrage klären,
  • BeGEISTerung schaffen,
  • Visionen entwickeln,
  • den Fokus auf das richten, was erreicht werden soll,
  • Herausforderungen aus vielen „Richtungen“ betrachten,
  • wertschätzenden Diskurs pflegen,
  • Kreativität zulassen.
  • ….. endlich, endlich damit anfangen!

Projekte, Perspektiven, Potentiale

Diese drei Begriffe ziehen sich wie ein roter Faden durch unsere Argumentationen rund um Future-Mindset und booooost-your-future.

Perspektiven: Grundlage für die Ideen „Future Mindset“ und „booooost your future“ ist die Erkenntnis, dass die Dinge, die erreicht werden sollen, beschrieben, besser visualisiert werden sollten. Erst, wenn ein stimmiges Bild entstanden ist, entsteht für die Zukunft eine Perspektive, der gefolgt werden kann. 

Potentiale: In jedem Menschen und in jeder Organisation sind enorme Potentiale verborgen. Die Kunst ist, diese Potentiale zu aktivieren. Mit unserer alten Denkhaltung aus dem Industriezeitalter, mit unserem linearen Denken, gelingt das nur in sehr geringem Maße. Der Umgang mit Andersdenken und Kreativität fällt uns ungeheuer schwer.

Projekte: Überall sind zukunftsweisende Ideen zu finden. Es gibt junge Unternehmer und Organisationen, die ihrer Vision und ihren Werten folgen und dabei wahre Wunder vollbringen.

Unternehmen Zukunft

Die Denkhaltungen vergangener Jahre greifen nicht mehr. Gewohnte Strukturen lösen sich auf. Organisationen wir Parteien oder Kirchen verlieren das in sie gesetzte Vertrauen. Mitglieder wandern ab, weil sie sich in den festgefahrenen Systemen nicht mehr wiederfinden. 

Menschen suchen nach Strukturen, die ihnen Orientierung geben. Kulturelle Aspekte werden für die nahe und weitere Zukunft entscheidend für ein Weiterbestehen unserer Gemeinwesen. Die Frage nach dem Warum, die Sinnfrage wird angesichts der anstehenden Herausforderungen immer wichtiger. Organisationen und Firmen werden sich darauf einstellen müssen, dass Zukunft völlig neu gedacht und gelebt werden muss.