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Die fünf zentralen Zukunftsfragen für eine faire Mitwelt.

Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen, für die wir theorethisch alle Lösungen parat haben.

Im letzten Monat ist unser Future-Mindset-Modell gereift. Wir haben fünf zentrale Herausforderungen herausgearbeitet, die uns daran hindern, ein faires Mitenander, eine faire Wirtschaft und einen fairen Umgang mit der Mitwelt zu realisieren. Diese Kernprobleme, die wir dringend lösen müssen, sind:

  1. Wir haben verlernt, Visionen zu entwickeln und laufen Gefahr unsere Zukunft an diejenigen zu verlieren, die mit überzeugenden Zukunftsbildern aufwarten können.
  2. Diese Visionslosigkeit führt zu einer gewaltigen Energie- und Ressourcenverschwendung, weil wir das Falsche mit größter Effizienz angehen.
  3. Unser Denken ist linear und materialistisch ausgerichtet. Wir hängen in den Denkstrukturen des Industriezeitalters fest.
  4. Politik und Gesellschaft befinden sich im Urteilswahn, spalten unser Gemeinwesen und setzen die Demokratie aufs Spiel
  5. Die Menschheit vernichtet die Natur. Dabei wäre die Natur unser Vorbild für die Lösung komplexer Herausforderungen.
Gerhard Sperling

Gerhard Sperling

Der November startet mit weiterer Politik-Kritik. Die CDU trägt innere Unstimmigkeiten in der Öffentlichkeit aus. Die politische Gewichtsverlagerung nach rechts spaltet die etablierte Politik. Die Akteure sind ratlos und spalten ungehemmt weiter.

11.11.2019: Mission beschrieben.

Fragen beschreiben meine Vision von Future-Mindset

Auf der Seite „Mission“ habe ich meine Motivation beschrieben.

 

Zeit für neues Denken!

Warum tue ich, was ich tue?

Es ist jetzt höchste Zeit für neues Denken! Das Zeitalter, in das wir gerade eingetreten sind, verlangt, die Sinn-Ebene und die Verstandes-Ebene zusammen zu bringen. Ich möchte dazu beitragen, dass wir ins Handeln kommen und nicht alles zerreden!

 

Was ist meine Mission?

Wir haben unsere Visionen verloren. Wir erleben Stillstand durch Urteilen und Spalten.
Fünf zentrale Reibungspunkte möchte ich mit folgenden Impulsen auflösen:
  • imagine! Deine Vision: Wir müssen Visionen entwickeln!
  • focus! Deine Energie: Wir müssen uns auf das Richtige konzentrieren!
  • think! Deine Freiheit: Wir müssen neue Denkstrukturen entwickeln!
  • change! Dein Mut: Wir müssen handeln und verbinden statt spalten!
  • zoom! Dein Leben: Wir müssen die Natur als Wegweiser aus der Komplexität verstehen!

Der Link zur Seite: „Mission„.

4.11.2019

Die erste von zahlreichen provokanten Fragen geht online.

Mit Fragen, die aus dem allgemeinen Sprachgebrauch stammen, wollen wir provozieren. Die fünf zentralen Fragen (s.o.) sind unser Anliegen. Nur wenn wir uns damit auseinandersetzen, können wir das lösen, was uns in den nächsten Jahren herausfordert.

Zukunftsangst ist ein schlechter Ratgeber!

„Wird Dir mulmig, wenn Du an Deine Zukunft denkst?“

2.11.2019: Wir haben verlernt, Visionen zu entwickeln!

Visionen sind nicht gefragt.

Im Moment scheint es, dass die Menschen im Lande nicht über Zukunftsperspektiven nachdenken wollen. Es soll möglichst alles bleiben wie es ist, weil Veränderung anstrengend ist. Außerdem weiß man ja nicht, was man kriegt, wenn man sich auf den Weg macht.

Wir haben es verlernt, uns für die Zukunft zu begeistern. Wir wissen nicht, wohin die Reise gehen soll und versinken in Aktionismus. 

Diejenigen, die in einer solchen Zeit Zukunftsbilder anbieten, bekommen Zustimmung. Selbst wenn diese Zukunftsbilder rückwärts gerichtet sind, so erzeugen sie ein Gefühl von Sicherheit. So wird Zukunft (wahrscheinlich) nicht anstrengend. Und was da stört, muss aus dem Weg geschaffen werden. 

Wir brauchen dringend Visionen, die aufzeigen, wie unsere Welt in dreißig oder fünfzig Jahren aussehen soll. Fehlen uns diese Visionen, werden die zukünftigen Herausforderungen nicht zu meistern sein.

1.11.2019: Wahrnehmungsblasen oder Wahrnehmungsinseln

Warum Sie für Ihre Wahrnehmungsinsel gute Antennen brauchen.

Jeder Mensch lebt auf seiner Wahrnehmungsinsel. Wie in einem Archipel liegen die Inseln in Sichtweite zueinander. Jeder Inselbewohner stellt Antennen auf, damit er Informationen empfangen kann. Wie groß die Antennen für die speziellen Sender sind, hängt von den Interessen der Inselbewohnerin oder des Inselbewohners ab. 
Ein Arzt hat Antennen für medizinische Themen. Eine Führungskraft stellt Antennen für wirtschaftliche Belange auf. Ein Golfspieler hat Riesen-Antennen für seinen Sport.

Die Art und die Anzahl der Antennen entscheidet über die Qualität der aufgenommenen Informationen. Gibt es für ein Thema keine Antenne, fehlen wichtigen Botschaften. Ist eine Antenne zu klein, ist der Empfang undeutlich. Zusätzlich zu den Nachrichten über die Satelliten-Schüsseln telefonieren die Inselbewohner ab und zu mit den Nachbarinseln.

Auf die „Inselgruppe“ strömen von Funk-Satelliten jeden Tag riesige Mengen Informationen ein. Je nach Antennenqualität kommen die Infos mit unterschiedlicher Güte bei den InselbewohnerInnen an. Jeder wertet die Informationen aus und macht sich sein Bild von der Welt. Die Insulaner versuchen herauszufinden, wie sich die wahrgenommenen Ereignisse auf die eigene Insel auswirken. Für den, der die Insel A bewohnt, ist Klimawandel kein Thema, weil er oben auf einer hohen Felseninsel wohnt. Der Bewohner der Insel C macht sich große Sorgen, weil er auf einer flachen Sand-Insel wohnt. Einige auf den anderen Inseln verzichten auf die Antenne für Klimafragen und liegen weiterhin entspannt am Strand.

Es gibt die InselbewohnerInnen mit alten und weniger leistungsfähigen Antennen. Bei denen kommen schwache Signale an und erzeugen ein fragliches Gesamtbild und damit „ein mulmiges Gefühl“. Telefonate mit den Nachbarinseln beruhigen nicht, weil dort ebenfalls Signale in unterschiedlicher Qualität ankommen und jeder Inselbesitzer die Daten anders interpretiert. Manche Inselbewohner mögen sich nicht und foppen ihre Nachbar-Insulaner mit falschen (gefakten) Infos.