19/10

Wertewandel und Spaltung:
Gesellschaftliche Strukturen gehen verloren.

Ein Suchprozess ist in vollem Gange: Wohin entwickeln sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft?

Unsere gewohnten Strukturen lösen sich auf. Die Gesellschaft ist gespalten. Die Reizschwelle ist niedrig und heftige Reaktionen sind an der Tagesordnung. Wir sind in eine Denkfalle hinein geraten, die wir dringend verlassen müssen.

Die brennenden Probleme unserer Zeit scheinen zu sein:

  • Wir sind ohne Vision, ohne großen Zukunftsentwurf. Wir wissen nicht, wohin wir wollen.
  • Durch unsere Visionslosigkeit setzen wir den Fokus falsch. Wir konzentrieren uns auf die Dinge, die wir nicht wollen.
  • Wir denken linear in den Strukturen des Industriezeitalters. Im „toten Winkel der Ignoranz“ verleugnen wir Entwicklungen, die massive Auswirkungen auf unsere Art zu leben und zu arbeiten haben werden.
  • Wir spalten, trennen, urteilen. Dadurch wird dringend erforderlicher Diskurs unmöglich. Die Lösung aller Herausforderungen liegt im Wir und nicht im Ich. In der Verbindung, im Diskurs liegen die Chancen.
  • Wir haben den Bezug zur Natur verloren. Das ist fatal, weil uns die Natur durch ihr vorbildliches Komplexitätsmanagement zeigt, auf welcher Ebene wir die anstehenden Herausforderungen angehen müssen.
Gerhard Sperling

Gerhard Sperling

Verbote im Zusammenhang mit Klimafragen, Umweltverschmutzung oder Ressourcennutzung sind oft nicht zielführend. Ein Kulturwandel hin zu mehr Handlungsbewusstsein ist wesentlich wirksamer.“ Was uns daran hindert, eine zukunftsorientierte Kultur zu entwickeln, habe ich mit fünf Thesen im nebenstehenden Text zusammengetragen.
31.10.2019: Hannoversche Allgemeine Zeitung

Unsere fünf Schwerpunktthemen zum Future-Mindset-Modell: imagine!, focus!, think!, change!, zoom!

Rechtzeitig zum Monatsende haben wir unsere Schwerpunktthemen für alle weiteren Aktivitäten festgelegt. Sowohl Workshop-Aktivitäten bei Future Mindset als auch bei booooost-your-future! werden inhaltlich über diese Schwerpunktthemen „gesteuert“. Wir haben uns damit auf die zentralen Themen konzentriert, die unsere Zukunft zum Teil extrem beeinflussen:

1. Wir trauen uns nicht, Visionen zu entwickeln.
2. Wir konzentrieren uns auf das, was wir nicht wollen.
3. Wir denken in alten Strukturen.
4. Wir urteilen und spalten.
5. Wir zerstören die Weisheit der Natur.
In einer komplexen Welt geraten die Dinge nach dem Tippingpoint außer Kontrolle
In einer komplexen Welt geraten die Dinge nach dem Tippingpoint außer Kontrolle
In einer komplexen Welt geraten die Dinge nach dem Tippingpoint außer Kontrolle
In einer komplexen Welt geraten die Dinge nach dem Tippingpoint außer Kontrolle
In einer komplexen Welt geraten die Dinge nach dem Tippingpoint außer Kontrolle
Für unsere Gesellschaft, die vorwiegend in linearen Denkweisen existiert, wird das Umdenken in zukunftsorientierte Haltungen ein Lernprozess, der unter starkem Zeitdruck steht. Die exponentiellen Entwicklungen zwingen uns, diesen Wandel schnell und mit Begeisterung zu meistern.
31.10.2019: Ist die Schwelle zum Q-Zeitalter überschritten?

Googles Chip „Sycamore“ scheint die Tür zu einer neuen Epoche aufgestoßen zu haben.

In den letzten Tagen mehren sich Hinweise darauf, dass mit diesem neuen Chip Rechenleistungen im Quantencomputer-Bereich ermöglicht werden. Damit würden im Digitalisierungszeitalter völlig neue Dimensionen eröffnet, weil Rechenleistungen parallel und nicht seriell ausgeführt werden. Ein Modell aus der Bereichterstattung besagt, dass Sycamore eine Rechenleistung, für die die modernsten verfügbaren Computer mehrere tausend Jahre brauchen würden, mit diesem Chip in wenigen hundert Sekunden erledigt wären.

Neben der technischen Effekte wird sehr deutlich, dass sich die angekündigten exponentiellen Entwicklungen fortsetzen. Damit sind wir dann wieder bei der Mindset-Frage. Es ist zu befürchten, dass unsere Gesellschaften – insbesondere die in Europa – mit diesen neuen Dimensionen mental nicht klar kommen. Uns sind nicht einmal die Auswirkungen der ersten Digitalisierungswelle wirklich bewußt und schon brandet die nächste Welle mit noch größerer Veränderungskraft in unsere Gesellschaften.

Einen Interessanten Artikel dazu gab es heut auf XING:
https://www.xing.com/news/insiders/articles/google-setzt-neue-massstabe-digitalisierung-muss-reloaded-werden-2736563?xng_share_origin=web

30.10.2019: imagine!, focus!, think!, change!, zoom!,

Fünf Sterne für Deine Zukunft

Unsere ersten beiden Workshop-Ankündigungen sind online!

Wird Ihnen mulmig, wenn Sie an Ihren Job oder Ihr Unternehmen in zehn Jahren denken? Werden aus dem zweifelhaften Nachrichtengemisch Verhältnisse entstehen, die unsere Welt auf den Kopf stellen? Es ist gut, wenn Ihnen mulmig wird! Ihr Bauchgefühl signalisiert, dass etwas auf Sie zukommt, das Sie stark herausfordern wird. Also, handeln Sie besser jetzt!

Es gibt fünf zentrale Fragen, die für unsere Zukunft beantwortet werden müssen. Wir haben für jede dieser Fragen einen jeweils einen spannenden Workshop für Sie aufgebaut.

Auf der Seite Denken im Wandel – Workshops(Öffnet in einem neuen Browser Tab) gibt es einen Überblick über die fertigen und die in Fertigstellung befindlichen Workshops.

Detail-Infos zum Workshop 1

Details zum Workshop 2

1.10.2019: Schwerpunkte für Future-Mindset festgelegt.

Fünf Denkhaltungen, die helfen, mit Komplexität klarzukommen.

Die Lösung zukünftiger Herausforderungen hängt davon ab, wie wir kollektiv denken. Die Kultur, die wir miteinander leben, hat großen Einfluss auf die Menschen, die Unternehmen, die Organisationen. Es sind fünf grundlegende Denkmuster, die uns davon abhalten, komplexe Herausforderungen effektiv zu bewältigen. Wir zerreden alles, obwohl wir in der Lage wären, über technologische Lösungen viele Probleme zu beseitigen. Das Mindset, die Kultur fehlt, die uns ins Handeln kommen lässt.

Denkmuster für zukünftige Herausforderungen sind:

  • Vision: Wir sind nicht in der Lage, große Zukunftsentwürfe zu entwickeln. Die Leitsterne für die nächsten 20, 30 oder 50 Jahre fehlen.
  • Fokus: Durch die Visionslosigkeit konzentrieren wir uns auf die falschen Dinge. Wir machen das Falsche richtig und schaden uns nachhaltig.
  • Denken: Wir sind lineare Denker in den Strukturen des Industriezeitalters und schätzen Entwicklungen im „toten Winkel der Ignoranz“ falsch ein.
  • Verbindung: Wir urteilen und trennen. Diskurs ist nicht mehr möglich. Wir kommen dadurch nicht ins Handeln.
  • Natur: Wir zerstören die Natur und haben jeden Bezug zu natürlichen Prozessen verloren. Dabei liegt in den natürlichen Strukturen der Schlüssel für unsere zukünftigen Herausforderungen.
1.10.2019: Hannoversche Allgemeine Zeitung

Die Welt wird Chinesisch

Die HAZ berichtete heute im Weltteil über den phänomenalen Aufstieg Chinas vom Entwicklungsland zur größten Wirtschaftsmacht. Diese Entwicklung war geradezu exponentiell. Und diese Entwicklung durchzog diesen Globus zum Teil außerhalb unserer Wahrnehmung. Energievorräte, seltene Rohstoffe wurden in den Einzugsbereich des Landes gezogen. Für viele war China die billige Werkbank für die westliche Welt. Der Westen hat zwar wahrgenommen, dass es unter der Oberfläche brodelt, wirklich zugetraut hat der Westen den Chinesen diese Entwicklung nicht. Der Tipping-Point scheint überschritten und die Auswirkungen werden die Zukunft massiv beeinflussen. Rohstoffe, Energie, Nahrung, Wasser werden in Richtung Asien fließen und das Leben und die Wirtschaft global beeinflussen.

In einer komplexen Welt geraten die Dinge nach dem Tippingpoint außer Kontrolle
Der „tote Winkel der Ignoranz“ gibt reichlich Hinweise auf zukünftige Entwicklungen. Als lineare Denker spielen wir die Aussichten herunter. Wenn der Tipping-Point überschritten wird, steigt die Komplexität extrem an. Die Chance, proaktiv auf die zukünfigen Entwicklungen einzuwirken, ist vertan.

Potentiale, Perspektiven, Projekte:
Die Zukunft des Unternehmens gestalten.

Für Unternehmen der Zukunft gibt es eine große Zahl an Chancen, wenn die Sichtweisen auf die Herausforderungen geändert werden. In der heutigen Wirtschaft verbrauchen wir Ressourcen und produzieren Materialien, die zum Teil nur schwer wieder aufbereitet werden können. Wir produzieren Unmengen Rohstoffe und verschmutzen die Umwelt.

Nach der neuen, zukunftsorientierten Sichtweise geht es darum, Güter so zu produzieren, dass Materialien nach der Nutzung konsequent wieder aufbereitet werden. Werden die wertvollen Rohstoffe zurückgewonnen, kann der uferlose Raubbau gestoppt werden. Das Wissen in der Materialforschung ist vorhanden; die Erkenntnisse müssen umgesetzt werden. Ideen wie Cradle to Cradle zeigen, wie es gehen kann.